MEG Saarbrücken

Termine für C- Aufbau-Seminare 2019 / 2020




Fast alle C- Seminare sind so ausgewählt daß auch Psychologische PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen davon profitieren können, die noch keine Hypnotherapie-Ausbildung der MEG besucht haben. Bei Interesse bitte vorher kurz telefonisch abklären.



Zur Teilnahmeberechtigung an den C- Aufbau-Seminare

Februar
15.-16.2019
C
Kurs 3: Energiemanagement: Körpertrancen und Ressourcen-Embodiment“


Dipl. Psych.
PP Liz Lorenz-Wallacher,
MEI Saarbrücken
April
05.-06.2019
C
Kurs 4: Selbsthypnose und Charisma: Präsenz, Ausstrahlung, Interaktion und Kommunikation
Dipl. Psych.
PP Liz Lorenz-Wallacher,
MEI Saarbrücken
Juni
07.-08.2019
C
„Hypnotherapie und die Arbeit mit dem inneren Kritiker“

Weitere Informationen
Viele psychotherapeutische Kolleginnen und Kollegen kennen eine deutlich selbstkritische Haltung der eigenen Arbeit und auch dem Privatleben gegenüber, die im Alltag für Unsicherheit, Überengagement und Zweifel sorgen kann. Die eigene therapeutische Kompetenz, bereits erzielte Erfolge und Ressourcen können häufig nicht ausreichend gewürdigt und gesehen werden. Auch im privaten Umfeld kann sich der sogenannte „innere Kritiker" mit Selbstkritik zu Partnerschaft, Familie und vielem mehr melden.

In diesem sehr praxisorientierten Seminar steht die Frage im Mittelpunkt: Wie können wir dem „inneren Kritiker" begegnen und eine erfolgreiche Selbstfürsorge als Therapeut/in erreichen?

Es werden häufig anzutreffende Funktionen des überkritischen inneren Anteils und seine Bedeutung erarbeitet. Durch verschiedene Übungen wie Live-Demos werden wichtige Impulse gesetzt, um einen konstruktiven Dialog mit dem eigenen inneren Kritiker und weiteren hilfreichen inneren Anteilen zu beginnen. So kann diese innere kritische Instanz verstanden, gewürdigt sowie utilisiert werden und damit an Dominanz verlieren.

In diesem Workshop werden verschiedene verhaltenstherapeutische und hypnotherapeutische Strategien im Umgang mit dem eigenen inneren Kritiker praxisnah vermittelt. Dazu gehören:

Wesentliche Inhalte des Seminars sind:

- Stühletechniken
- Einzel- und Gruppentrancen
- Anerkennungsübungen
- Rollenspiele

Dieses Seminar ist sehr praxisorientiert und zeichnet sich durch die integrative Anwendung konkreter verhaltenstherapeutischer und hypnotherapeutischer Methoden aus.

Dieses Seminar ist geeignet für:

Diplom-PsychologInnen, Bachelor und Master in Psychologie, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen, PiA sowie Angehörige verwandter und kooperierender Berufe im klinischen und psychosozialen Arbeitsfeld. Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen (Diplom, Master) mit Kenntnissen in der Klinischen Psychologie und Diagnostik.

B.Pikorsch
Dipl. Psych. Boris Pigorsch

Dipl. Psych. PP Boris Pigorsch
PP Boris Pigorsch
September
06.-07.2019
C
„Hypnotherapeutische Konzepte bei Depression„

Weitere Informationen
Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen der Psychotherapie. Depressive Klienten sind gleichwohl für viele Therapeuten schwierige und lästige Klienten, die viel klagen und gleichzeitig wenig Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen liefern. Die Angebote des Therapeuten verhallen oft ohne Wirkung oder werden entwertet ('Es bringt alles nichts, hat leider nichts genützt, Sie können mir auch nicht helfen...'). Viele Kollegen finden es ermüdend, mit Depressiven zu arbeiten und fühlen sich nach der Sitzung erschöpft und ausgebrannt. Das Seminar beschreibt hypnotherapeutische Techniken, die neben anderen wirkungsvollen Verfahren zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden können. Es werden hypnotherapeutische Methoden zur Veränderung von depressiven Einstellungen und Barrieren gelehrt, gezeigt, wie man Wege aus der Problemtrance fördert und vermittelt, wie Klienten zu einen kreativen Umgang mit Niederlagen, Misserfolgen und Rückschlägen angeregt werden können.

Inhalte werden unter anderem sein:

Was tun, wenn
- der Klient keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann ('eigentlich habe ich ja alles....') oder lähmende Generalisierungen vorbringt ('hat ja doch alles keinen Sinn..');

- der Klient keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer darstellt;

- der Klient viel klagt, ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert;

- ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann/will;

- mit Suizid droht.

Darüber hinaus lehrt es Strategien, die dem Therapeuten helfen, sich davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und selbst depressiv zu werden. Die Leitlinie dabei ist Ericksons Devise: 'Don't work harder than the client.”

Ortwin Meiss
Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Seminarleitung: Ortwin Meiss, Dipl. Psych. PP
Leiter des MEI Hamburg

Dipl. Psych.
Ortwin Meiss PP
des MEI Hamburg
September
13.-14.2019
C
Hypnoaktive Geburtsvorbereitung und frühe Prävention

Weitere Informationen
Die hypnoaktive Geburtsvorbereitung beinhaltet ein umfassendes Konzept sowohl der Vorbereitung von Schwangeren auf die Geburt als auch der Begleitung der werdenden Eltern in diesen neuen Lebensabschnitt der oft mit Unsicherheiten, manchmal auch mit Krisen in der Paarbeziehung einhergeht. Den Hintergrund dieses Konzeptes bildet der lösungs- und ressourcenorientierte hypnotherapeutische Ansatz Milton Ericksons. Wie kein anderes Verfahren vermag dieser Ansatz in der psychologischen Geburtsvorbereitung allen wichtigen Anliegen der Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe gleichermaßen gerecht zu werden:

1. Effektive Behandlung psychosomatischer und somatischer Beschwerden während der Schwangerschaft und im Wochenbett

2. Bewältigung früherer traumatischer Erfahrungen im Zusammenhang mit Geburt

3. Schmerzreduktion bei der Geburt durch Selbsthypnose der Schwangeren

4. Mentales Eltern- Empowerment : Unterstützung der Eltern in der Bewältigung dieser wohl umfassendsten biografischen Übergangsphase im Leben eines Menschen. Alle Studien zur frühen Prävention betonen die große Bedeutung der prä – und perinatalen Phase für die gesunde Entwicklung eines Menschen und fordern, dass frühe Prävention schon vor der Geburt beginnt.

Inhalt: - Reduktion vn Stress und Geburtsängsten während der Schwangerschaft

- Verbesserung der körperlichen Befindlichkeit

- Hypnotische Imagination zur Förderung der Beziehung zum ungeborenen Kind

- Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden

- Verbeugung von potentiellen Komplikationen

- Vermittlung wichtiger Erkenntnisse aus der Peri- und Pränatalpsychologie

- Selbsthypnosetraining zur Schmerzkontrolle

- Hypnosystemische Prävention von Paarkonflikten und Trennungen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft, Unterstützung der werdenden Eltern in dieser umfassenden biografischen Übergangsphase

- Behandlung vorheriger Traumatischer Geburtserfahrungen

- Imaginative Vorbereitung auf den Geburtsprozess und die erste Zeit mit dem Baby

- Umgang mit Trauer bei Verlust eines Kindes oder bei Abtreibung

Leitung:

Liz Lorenz-Wallacher, Dipl.Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Anerkannte Lehrtherapeutin und Supervisorin der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose e.V. (MEG). Leiterin des MEI Saarbrücken, lange Jahre stellvertretende Vorsitzende der MEG
Dipl. Psych.
PP Liz Lorenz-Wallacher,
MEI Saarbrücken
Oktober
25.-26.2019
C
„Hypnotherapie bei Zwängen“

Weitere Informationen
Zwangsstörungen gelten allgemein als kompliziert und langwierig in der Behandlung. Etwa 2% der Bevölkerung sind davon betroffen. Meist beginnt die Erkrankung im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. Die kognitive Verhaltenstherapie gilt in Fachkreisen als Therapie der Wahl. Klinische Erfahrungen zeigen allerdings, dass bei vielen Behandlungssuchenden mit Zwängen (und Therapeuten) der Widerstand gegenüber einer verhaltenstherapeutischen Konfrontationsbehandlung sehr groß ist und ein Therapieabbruch nicht selten die Folge ist. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Patienten mit einer Zwangsstörung spricht auf kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren nicht oder nur unzureichend an. Die schlechteste Behandlungsprognose haben Patienten, die an reinen Zwangsgedanken leiden oder gleichzeitig depressiv sind. In dem Workshop soll gezeigt werden, dass sich Hypnotherapie gut für die Behandlung von Zwängen eignet. Hypnotische Interventionen lassen sich nicht nur problemlos mit verhaltenstherapeutischen Verfahren kombinieren, sondern stellen eine wirkungsvolle Ergänzung und Erweiterung dar, so dass auch Behandlungssuchende, die von den bisherigen therapeutischen Verfahren nicht profitieren, eine deutliche Besserung der Symptomatik erfahren können. Wesentliches Merkmal der Arbeit mit Hypnose liegt in der Ressourcenorientierung, was bedeutet, dass es nicht primär darum geht, störendes oder dysfunktionales Verhalten zu eliminieren, sondern dass Symptome als Ressourcen verstanden und genutzt werden und der Stärkung der Ich-Funktionen von Anfang an eine große Bedeutung zukommt. Mit den Ressourcen in „Hintergrund“ gelingt es den Betroffenen deutlich besser, sich angst auslösenden Situationen und Gedanken zu stellen und dabei Zwangshandlungen zu unterlassen.

Nach einer theoretischen Einführung zu bisherigen Forschungsergebnissen, verschiedenen Erscheinungsformen, Wesen und Funktionalität der Zwangsstörung werden die Möglichkeiten von hypnotherapeutischen Interventionen erläutert und in der praktischen Arbeit demonstriert und geübt.

Dabei werden u.a. folgende Techniken und Ansätze vorgestellt:

- Exploration in Trance, wenn dem Zwang nachgegeben wird (Entschlüsselung der Sprache und Funktion des Symptoms)

- Utilisation von Symptomen und Nutzung veränderter Perspektiven

- Selbsthypnose zur Selbstberuhigung und Selbststärkung,

- Symbolisierung des Zwangs und Distanzierung - Integration des Symptoms

- Problemlösen durch Zeitprogression, Aufbau von Alternativverhalten

- Kopieren von Ressourcen (Unterlassen des Zwangs im Ressourcen-Erlebnisrahmen, „Zulassen“ der Zwangsgedanken bei Schutz durch die Ressource)

- Reizexposition nach dem Modell der Subjektkonstituierung (n. Hoffmann & Hofmann)

- Arbeit mit der Vergangenheit zur Bearbeitung zugrundeliegender Ursachen (Altersregression)

- Aufbau einer neuen Identität „ohne Zwänge“ (Zukunftsprogression)

- Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema

Seminarleitung:

Dipl.-Psych. Birgit Hilse, Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Aus- und Weiterbildungen in Hypnotherapie (M.E.G. und ESH), Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie. Vorstandsmitglied der MEG. Co-Leitung der Regionalstelle der M.E.G.- München mit Dr. Burkhard Peter.

Birgit Hilse
Dr. Dipl. Psych. Birgit Hilse

Dr. Dipl. Psych. PP
Birgit Hilse
November
07.-08.2019
C
Traumatherapie:
„ Hypnosystemische Ressourcenarbeit in der Traumatherapie : Ein Konzept zur Körper-Seele Heilung bei früher sexueller und sonstigen Arten der Traumatisierung.“

Weitere Informationen
Nach wie vor stellt die Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Arten der Traumatisierung hohe persönliche und fachliche Anforderungen an Psychotherapeuten/innen. Das hier vorgestellte Behandlungskonzept orientiert sich dabei konsequent am lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz der Hypnotherapie Milton Ericksons, integriert aber auch wichtige systemische , tiefenpsychologische ,verhaltenstherapeutische, neurobiologische und körpertherapeutische Aspekte der Traumabehandlung. Ursprünglich bereits 1989 von der Kursleiterin in einer psychosomatischen Fachklinik für die Gruppenbehandlung entwickelt, wurde es mit der Zeit weiter entwickelt. In diesem Seminar werden auch Anwendungsmöglichkeiten dieses Konzeptes in der Einzelbehandlung aufgezeigt.

Inhalte:

- Verschiedene Arten der Traumatisierung und ihre Folgen (Krieg, Unfall , Krankheit ,Verlust)

- Die speziellen Auswirkungen von sexueller Traumatisierung , vor allem in der Kindheit

- Trauma und Trance

- Die zehn wichtigsten Problembereiche bei sexuell Traumatisierten

- Einen sicheren Rahmen für die Therapie erstellen

- Trance und Resilienz

- Hypnotherapie und EMDR

- Von der Problem- zur Lösungstrance

- Wie findet und utilisiert man Ressourcen für die Patienten und sich selbst

- Hypnotherapeutische Imagination für Traumatisierte

- Körperlernen: Kinetische Trance , Bewegung und Sinne als wichtige, direkt installierbare Ressourcen.

- Hypnotherapeutische Traumaarbeit mit Geschichten, Archetypen, Symbolen , Metaphern und Ritualen

- Neuropsychologie und Spiel: Die Wiederaktivierung eines „Early learning set“ bei Traumatisierten

- Erstellen von „Ressourcenpaketen“ für typische Problembereiche traumatisierter PatientInnen Selbsthypnose und Selbstfürsorge für die Behandler/innen

Leitung:
Dipl.Psych. Liz Lorenz-Wallacher , Psychologische Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin der MEG
Leiterin des Milton Erickson Instituts in Saarbrücken.

Teilnahmeberechtigt:
Ärzte/innen und Psychologische Psychotherapeuten/innen und Kinder und Jugendlichen Psychotherapeuten

Dipl. Psych.
PP Liz Lorenz-Wallacher,
MEI Saarbrücken
  Beginn der vierteiligen Seminarreihe: „Selbsthypnose, Selbstmanagement, Erfolg und persönliche Entwicklung“

Bitte beachten:
Die Kurse der Seminarreihe sind selbsterfahrungsorientiert und für eine feste Teilnehmergruppe konzipiert. Sie kann daher nur komplett gebucht werden.
 
Dezember
13.-14.2019
C
Kurs 1: Selbsthypnoseund Biografiearbeit Standortbestimmung und wichtige Entwicklungsthemen


Dipl. Psych.
PP Liz Lorenz-Wallacher,
MEI Saarbrücken
April
24.-25.2020
C
Hypnotherapeutische Konzepte in der Behandlung von Schmerzen

Weitere Informationen
Abstract: Einführung in die Hypnotherapie bei chronischen Schmerzerkrankungen

Dieser Workshop vermittelt die Grundlagen der hypnotherapeutischen Behandlung von Klienten mit chronischen Schmerzen. Inhalte des Workshops sind - neben Basiswissen über Schmerzwahrnehmung, -Entstehung und -Chronifizierung - hauptsächlich hypnotherapeutische Interventionen, die den Klienten helfen, mit ihren Schmerzen besser umzugehen. Dabei wird es neben Techniken, die den Schmerz in der Qualität und Intensität verändern können, auch um hypnotherapeutische Möglichkeiten gehen, welche verschiedene Neben- bzw. Auswirkungen von chronischen Schmerzen (wie z.B. Schlafstörungen, sozialem Rückzug, etc.) positiv beeinflussen. Anhand von Beispielen werden die Besonderheiten der chronischen Schmerztherapie herausgearbeitet und die Teilnehmer erhalten eine detaillierte Anleitung, die durch die ersten Sitzungen führt. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern grundlegendes Handwerkszeug für die Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten zu vermitteln.

Fischer Ott Melchior
Dipl. Psych. Melchior Fische

Dipl. Psych.
PP Melchior Fischer







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